Wichtige Fakten rund um den Motorradhelm!

Motorradfahren gehört zu einer der schönsten Freizeitaktivitäten, birgt aber auch gewissen Risiken und Gefahren. Eine der wichtigsten Sicherheitsaspekte ist daher die Auswahl des richtigen Motorradhelms, der bei Unfällen und Stürzen optimalen Schutz bietet. Zur Helmfertigung verwenden die Hersteller verschiedene Kunststoffformen, Fasern und weitere Materialien.

Woraus besteht ein Motorradhelm?

Viele Helme im unteren und mittleren Preissegment bestehen aus Polycarbonat, welches durch die Beimengung unterschiedlicher Zusatzstoffe zum sogenannten ABS-Resin aufgewertet wird. Die Helme verfügen über eine relativ gute Materialeigenschaft, weisen aber eine geringe Lebensdauer von meistens unter fünf Jahren auf und können nicht lackiert werden. Ein hochwertiges, sehr stabiles Material ist Carbon. Das Carbon ist ein kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff. Die in der Regel mehrschichtigen Lagen werden meist per Hand laminiert und als Materialstärkung in die gewünschte Form eingebettet. Carbon besticht durch ein geringes Eigengewicht, welches bei einem möglichen Unfall eine mindernde Belastung im Bereich der Halswirbelsäule ausübt. Ein weiterer Vorteil von Carbon ist die längere Lebensdauer, die über zehn Jahre liegt.

Weitere Materialverwendungen bei der Helmherstellung sind Komponenten aus dem Bereich der Duroplaste. Das so bezeichnete Fiberglas GFK ist ein Multifaser Werkstoff, der oft in Verbindung mit Aramid, Kevlar oder Carbon verarbeitet wird. Die Helmschale wird aus mehreren Schichten gefertigt und verfügt über eine enorme Festigkeit mit sehr guten energieabsorbierenden Eigenschaften. Dieses Attribut trifft auch auf die Beschaffenheit von Steinfiber-Produkten zu. Der außergewöhnlich robuste Verbundstoff besteht aus Polyesterharzen, zermahlenem Stein und Fiberglasfäden. Die Duroplaste-Erzeugnisse haben eine lange Lebensdauer und sind kälte- sowie hitzebeständig.

Optimaler Schutz

Entscheidender Faktor für den optimalen Kopfschutz im Falle eines Sturzes ist nicht der Härtegrad der Helmschale. Zwar muss diese bei einem Unfall eine gewisse Festigkeit und einen entsprechenden Reibungswiderstand aufweisen, doch ist es wesentlich, elementarer die Aufprallenergie entscheidend zu verteilen. Die Wissenschaft spricht hier von der so bezeichneten Verstauchungsenergie. Eine weichere Helmaußenschale lässt eine molekulare Bewegung zu und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der einwirkenden Kräfte. Ein guter Motorradhelm folgt so den Grundprinzipien einer „Knautschzone“, ähnlich wie bei einem Pkw.

Genau wie bei der Außenschale, ist auch bei der Auswahl der Innenschale auf optimale Schutzeigenschaften zu achten. Viele Hersteller verwenden unterschiedlich dicke Schaumstoffpolsterungen mit EPS-Elementen (Styropor). Verarbeitung, Dichte und Funktionsweise werden hierbei der jeweiligen Helmgröße angepasst. Alle Komponenten der Innenschale sollten so aufeinander abgestimmt sein, um den sensiblen Kopfbereich bestmöglich zu schützen. Ein besonderes Augenmerk sollte auch auf die Auswahl der für die Innenschale verwendeten Textilien gelegt werden. Bedenken Sie, wie lange der Helm getragen wird. Lange Touren oder entsprechende Witterungsbedingungen verlangen hautfreundliche, angenehme, robuste und schweiß abweisende Stoffe.

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Visier und Kinnriemen

Das Helmvisier ist ein Produktsegment welches vielen Ansprüchen gerecht werden muss. Eine gute Sicht ist für den Motorradfahrer genau so ausschlaggebend wie der Schutz vor umherfliegenden Kleinteilchen und Insekten. Fast alle gängigen Helmvisiere sind aus Kunststoff gefertigt und verfügen über verschiedene Beschichtungen, die nicht so anfällig gegen Kratzer oder Außeneinwirkungen sind. Eine gute Belüftung des Helminnenbereichs wirkt unerwünschten Sichtbeeinträchtigungen entgegen. Beim Kinnschutz sollte bedacht werden, dass der Riemen oft mit dem Helm verankert ist und somit nachträglich nicht verändert werden kann. Oftmals entscheidet hier der persönliche Geschmack, doch die Erfahrungen, auch aus dem Rennsport haben gezeigt, dass sie Kinnriemen mit Doppel-D-Verschluss am besten individuell auf den Helmträger einstellen lassen.

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